Archive für Dezember 2010

Unterschriftenaktion wird bis 31.1.2010 fortgesetzt

Wir schätzen, dass in Deutschland mehr als 20.000 Frauen leben, die von weiblicher Genitalbeschneidung betroffen sind. Beschneidung führt bei vielen Frauen zu starken Menstruationsbeschwerden, aber auch zu chronischen Infektionen der Harnorgane oder der Gebärmutter. Sie kann sogar zu Unfruchtbarkeit und Komplikationen in der Schwangerschaft und bei der Geburt führen. Sie erhöht das Risiko der Mütter- und Kindersterblichkeit. Viele Frauen haben Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und sind eingeschränkt in ihrer Sexualität und ihrem Lustempfinden. Durch eine intensive medizinische Versorgung können wir ihnen helfen! Sie haben ein Recht darauf! Sammeln Sie weiter Unterschriften. TERRE DES FEMMES wird sie am 6.2.2010 übergeben.
unterschriftenaktion.pdf

Telefonberatung KUTAIRI: Beraterinnen geschult

Mit der heutigen Schulung der Beraterinnen durch die Rechtsanwältin Ingrid Maas und den Gynäkologen Dr. Christoph Zerm ist die Telefonberatung in die Startphase gekommen. Es waren lebhafte Diskussionen, die den Impulsreferaten der beiden ReferentInnen folgten. Die Telefonberatung KUTAIRI kann starten.

Rundbrief 02-2010: Telefonberatung KUTAIRI

Am 7. Januar ist es endlich soweit: Die Telefonberatung “KUTAIRI - Gegen weibliche Genitalbeschneidung”" kann starten. Unser Antrag an das Gesundheitsministerium wurde genehmigt und wir arbeiten mit Hochdruck an der Umsetzung. Gemeinsam mit Jawahir Cumar von stop mutilation wird KUTAIRI in sechs Sprachen (arabisch, somali, kiswahili, englisch, französisch, deutsch) Beratung anbieten. Damit soll den betroffenen Frauen die Möglichkeit einer anonymen Beratung gegeben werden. Aber auch Angehörige und Menschen aus der Umgebung können sich beraten lassen. Es werden oft medizinische, aber auch rechtliche und soziale Fragen sein. Mehr in Kürze auf der Webseite: www.kutairi.de

rundbrief_2010-03.pdf

Workshop Mädchenbeschneidung

13.12.2010 - Workshop gemeinsam mit Jawahir Cumar im Städtischen Gymnasium Meerbusch. Die SchülerInnen waren sehr interessiert, am Thema weiter zu arbeiten. Sie hatten den Film WÜSTENBLUME gesehen und werden sich nun an die Plakataktion machen. Wir freuen uns auf die Resultate.

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